PG Güntersleben - Thüngersheim

Am 4. Fastensonntag, dem 14.03.2021, wurden 7 neue Ministrantinnen und ein Ministrant aufgenommen. Eine Ministrantin und einen Ministranten haben wir verabschiedet.

 Der vierte Fastensonntag wird auch als "Laetare" bezeichnet, das heißt auf deutsch "Freue dich!". Grund zur Freude hatte unsere Pfarrgemeinde an diesem Sonntag.       Ina, Karioka, Laura, Lena, Marissa, Marcel, Ronja und Silja heißen unsere neuen Ministrantinnen und Minstranten, die wir in die Gemeinschaft der Ministranten aufnehmen durften. Die neuen Ministranten gestalteten den Gottesdienst gleich mit. Sie taten nicht nur ihren "normalen" Dienst, sondern beteten für die Gemeinde auch das Kyrie und stellten die Gegenstände vor mit denen sie in Zukunft fast jeden Sonntag zu tun haben werden: Das Altarkreuz, den Aspergil für das Weihwasser, die Kerzen, die Klingelbeutel, das Weihrauchfass und das Weihrauchschiffchen. In einem kleinen Aufnahmeritual versprachen die Neuministrantinnen und der Neuministrant, dass sie ihren Dienst pflichtbewusst erfüllen werden und sich in der Gemeinschaft der Ministranten gegenseitig unterstützen werden. Pfarrer Steigerwald stellte in seiner Predigt heraus, dass der Ministrantendienst ein Schritt in der Nachfolge Jesu ist. Diese Nachfolge fällt nicht immer leicht, z. B.  wenn andere am Sonntag Morgen noch im Bett liegen oder beim Frühstück sitzen und man ist für den Dienst eingeteilt und geht dann zur Kirche.  Pfarrer Steigerwald erinnerte auch an die Ministranten, die als Erwachsene den Beerdigungsdienst versehen. Gemeindereferent Ulrich Nottka begrüßte die Neuminis im Namen der Leiterrunde, die durch Antonia Bauer und Charlotte Oechsner im Gottesdienst vertreten war. 

 Zwei Ministranten mussten wir leider verabschieden. Antonia Nitzl hat über 9 Jahre ihren Dienst am Altar geleistet und war in der Leitergruppe der Ministranten sehr aktiv. Sie leistete hier ihren  Dienst im Rahmen des Ehrenamtsprojekts "Feel Free" des Landkreises Würzburg. Über 60 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit brachte sie bei der Gestaltung der Gruppenstunden, der Vorbereitung der Leiterrunde und der Planung und Durchführung  der Aktivitäten der Minis im Jahr 2019/20 ein. 

Sebastian Bauer war sogar 12 Jahre als Ministrant aktiv. Für ihn schloss sich der Kreis im Pfarrsaal der Gemeinde. 2009 wurde er hier, während der damaligen Renovierung, in den Kreis der Ministranten aufgenommen. 2021 verläßt er die Ministranten genau an der gleichen Stelle, da wegen der Beseitigung des Brandschadens, die Gottesdienste wieder hier stattfinden. Als Kassier der Ministranten war er sozusagen der Finanzminister der Minis. Er kümmerte sich um die Abrechnungen für die Ausgaben der Ministranten und organisierte z. B. die Fahrten ins Spaßbad "Aquatol" in Neckarsulm.

Wir wünschen Antonia und Sebastian alles Gute und Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Den Neuminis wünschen wir viel Freude bei ihrem Dienst und Spaß bei den gemeinsamen Gruppenstunden und Aktivitäten.

 

 

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